Infrastruktur
In den drei Standorten sind räumliche Gegebenheiten für die vorgesehenen Experimente und Methodenspektren vorhanden. Durch regen Austausch wird das Methodenspektrum erweitert und eine optimale Nutzung der verschiedenen Großgeräte bzw. Systeme erreicht.
S3-Labor: Herr Prof. Überla hat angeboten, für bestimmte Experimente mit Erregern wie HCV und HBV die Einrichtungen zur Sicherheitsstufe 3 in Bochum anderen Partnern des Kollegs zugänglich zu machen.
Tierlaboratorium: An allen drei Standorten Essen, Düsseldorf und Bochum stehen hervorragend ausgestattete Tierlaboratorien zur Verfügung, die für Infektionsexperimente geeignet sind. In Essen und Bochum ist auch Tierhaltung unter Bedingungen der Sicherheitsstufe 2 möglich, die auch von Partnern des Kollegs genutzt werden kann.
Gene-Targeting-Facility: Die Herstellung homolog rekombinierten embryonalen Stammzelllinien der Maus und von knock-out Mäusen kann in enger Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Pfeffer am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Düsseldorf durchgeführt werden.
Genearray : Im Universitätsklinikum Essen besteht seit zwei Jahren eine Expertise mit Genearray (Affymetrix), die mit Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen unter anderem vom Antragsteller M. Roggendorf mit initiiert wurde. An der Universität Düsseldorf kann in Kooperation mit Herrn Prof. Bojar in der Onkologischen Chemie ebenfalls eine Affymetrix-Station genutzt werden.
Konfokales Laserscanning Mikroskop: Die Universität Bochum hat ein konfokales Mikroskop, welches vor allem für die Aufklärung von Proteinlokalisationen im Bereich der Signaltransduktionsforschung verwendet werden kann.
Im Rahmen der Einrichtung des Sonderforschungsbereiches 575 „Experimentelle Hepatologie“ wurde durch die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf ein konfokales Laserscanning-Mikroskop LSM510-Meta der Firma Zeiss angeschafft, welches durch Aufrüstung mit einem Inkubator die längerfristige Untersuchung lebender Zellen erlaubt. Durch geeignete Laserausrüstung werden mit diesem System u.a. Protein-Protein-Interaktionen über Analyse des fluorescence resonance energy transfer (FRET) untersucht.
Diese Einrichtungen können von allen Mitgliedern des Graduiertenkollegs benutzt werden.